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Wie Bildungschancen inflationsbedingt verfliegen

Nicht nur Heizen und Tanken wird teurer. Neben Lebensmitteln treten auch Schulmaterialien kurz vor dem neuen Schuljahr gehörig aufs Teuerungspedal. Das macht vor allem Kindern aus einkommensschwächeren Familien zu schaffen.
Wie eine Münchner Institution gemeinsam mit Deutschlands erster Gemeinwohl-Bank für mehr Chancengleichheit in Sachen Bildung zum dritten Mal in Folge sorgt, lesen Sie hier.

Lesezeit: 3 Minuten

Nach zwei Jahren Ausnahmezustand aufgrund der Corona-Pandemie ist zumindest aktuell mit einem weitgehend „normalen“ Schulstart zu rechnen.
Dennoch stehen gerade finanziell schwächere Familien vor der nächsten Herausforderung: Die Inflation ist so stark zu spüren wie lange nicht. Ob
Haushaltsenergie, Kraftstoffe oder Nahrungsmittel – die Preise schnellen in fast allen Bereichen spürbar nach oben und bescheren deutschen Haushalten die
höchsten Teuerungsraten seit Jahrzehnten.

Doch nicht nur Energiekosten steigen, mit 13,6 % sind die Kosten für Schulmaterialien im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich teuer, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das liegt unter anderem an der anhaltenden Papierknappheit sowie den zunehmenden Kosten in der Papierproduktion, die Schulhefte, Zeichenblöcke & Co teurer machen.

Darunter leiden vor allem Kinder aus einkommensschwachen Familien. Zum dritten Mal haben wir daher gemeinsam mit der Münchner Tafel e.V. die Schultaschenaktion ins Leben gerufen. Die Münchner Tafel e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisationen, die Lebensmittel, welche im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet werden würden, an Bedürftige verteilt. Mit ihr haben wir eine Partnerin an der Seite, die für den gleichen Wert in Sachen Bildung steht: Chancengleichheit. Sie organisiert die Verteilung der 416 gut gefüllten Ranzen an bedürftige Kinder und zeigt sich dankbar für die kontinuierliche Unterstützung der Sparda-Bank München durch Mittel aus ihrem Gewinn-Sparverein.

Hannelore Kiethe, Vorstandsvorsitzende und Gründerin, freut sich: „Diese Hilfe für die Kinder und Familien ist unschätzbar wertvoll. Eine ansprechende
und qualitativ hochwertige Ausstattung beim Schulbeginn stärkt auch das Selbstbewusstsein und eröffnet damit auch die Möglichkeit, sich voll und ganz auf den Wissensaufbau zu konzentrieren.“ Jedes Set besteht aus Ranzen, Federmäppchen, Stifte-Etui und Sporttasche.

Als Deutschlands erste Gemeinwohl-Bank stehen wir für ein solidarisches sowie unterstützendes Miteinander. Dazu gehört auch Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Zugang zu hochwertiger Bildung ist zudem eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der #agenda2030, an denen wir uns als Genossenschaftsbank orientieren. Daher freuen wir uns, dass wir mit Mitteln aus unserem Gewinn-Sparverein über 400 Münchner Kindern einen gut ausgestatteten Start in ihre schulische Laufbahn ermöglichen können.

Die Förderung des Gemeinwohls spielt für uns eine sehr wichtige Rolle. Deswegen verstehen wir unsere Schultaschenaktion auch als Weckruf und Einladung an die Gesellschaft, sich mit den Schwächsten im täglichen Miteinander solidarisch zu zeigen und zu helfen.

Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München

Der Gewinn-Sparverein machts möglich

Gefördert wurden die Schultaschen durch Mittel aus unserem Gewinn-Sparverein, denn eine solidarische Gesellschaft tut uns allen gut. Durch den Kauf von Gewinn-Sparlosen ermöglichen unsere Kund*innen die Spendenvergabe an ausgewählte gemeinnützige Projekte in der Region, u.a. in den Bereichen Bildung, Soziales, Umweltschutz, und Kunst. Rund 2,5 Millionen Euro kommen so jährlich zusammen. Vielen Dank dafür! 👏
… und das Sparen kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz. Am Jahresende wird die Sparsumme aufs Girokonto überwiesen. Außerdem sichern Sie sich mit jedem Los monatliche Gewinnchancen mit dicken Hauptgewinnen.